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Eindrücke der Gamescom-Demo - Vierter und letzter Teil

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verfasst von BenTenpenny


Natürlich habe ich es mir während der vergangenen Gamescom nicht nehmen lassen, auch endlich Hand an „The Elder Scrolls Online“ zu legen. Nach geleaktem Beta Footage von der Qualität eines Yeti-Sichtungs-Heimvideos und wütenden Tiraden eidbrüchiger NDA-Verräter war es endlich an der Zeit, erste eigene Hands On-Erfahrungen mit dem Spiel zu sammeln.


So legte ich eben jene Hand auf eine der High-Tech-Mäuse, welche frappierende Ähnlichkeit mit einem Schweizer Taschenmesser aufwiesen, und konnte mich sogleich einem der – zumindest für mich - schönsten Abschnitte des Spiels zuwenden … (weiterlesen)


Die Charaktererstellung


Es gibt Spieler, die sich in Rekordzeit durch alle Optionen durchklicken und bestenfalls bei der Wahl der eigenen Klasse kurz innehalten, diese können auch in ESO ein paar Mal auf einen Button für die zufällige Generierung des Charakters drücken, ihre Klasse auswählen und ohne langes Drumherum ins Spiel einsteigen.


Es gibt aber auch jene Spieler, die für ihr virtuelles Konterfei eine ganz bestimmte Vorstellung haben und den Charakter, der sie im Idealfall für viele Jahre repräsentieren soll,  bis ins kleinste Detail selbst gestalten wollen. Die Charaktererstellung von ESO bietet diesen Spielern eine große Auswahl an Optionen.


Ich lasse Nord und Argonier links liegen lassen und entscheide mich für einen weiblichen Dunmer.  Über ein Dreieck, welches man beispielsweise bereits aus Rift und Saints Row 3 kennt, lasse ich ihre Statur zwischen dünn, beleibt und muskulös schwanken. Ich kann versuchen eine gute Balance zu finden oder die jeweiligen Extrema ausreizen. Einzelne Partien des Körpers können ebenfalls verändert werden.  Ganz gleich ob „Tamriel’s Next Topmodel“ oder „Schrecken des Süßkuchens“  der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.


So überrascht es nicht, dass auch das Antlitz des Charakters zunächst über ein Dreieck (heroisch, weich, kantig) geformt und über Schiebregler für die einzelnen Gesichtsabschnitte angepasst wird. Von der hakennasigen Elfenvettel bis hin zur apfelwangingen Schönheit ist auch hier vieles möglich.


Die Charaktererstellung  endet mit der Wahl der Klasse. Dragonknight, Templar, Nightblade und Sorcerer stehen hier zur Verfügung. Ich entscheide mich für den Templar, der vor allem mit unterstützenden Fähigkeiten aufwartet.


Die ersten Schritte im Spiel


Es gibt für alles ein erstes Mal. Der erste Spielcharakter, die erste Interaktion mit anderen Spielern, der erste Dungeon, der erste Raid, das erste Mount. Zugegeben macht man diese Erfahrungen zum größten Teil in dem MMO, mit dem man in das Genre einsteigt und nach über 10 Jahren Erfahrung mit Onlinerollenspielen sind derartige erste Momente rar gesät – The Elder Scrolls Online ist jedoch das erste Spiel, bei dem ich nicht sofort nach einer verfügbaren Quest oder einem Gegner Ausschau halte, in den ich meine Waffe versenken kann. Die ersten Minuten des Spieles verbringe ich damit, die Kommoden und Schränke des Raumes zu durchwühlen, in den das Schicksal meinen Charakter zum Start des Spieles verschlagen hat.


Hier etwas zu Essen, dort eine Weinflasche, ja sogar ein Kwama-Ei findet seinen Weg in meine virtuellen Taschen. Hier und da stoße ich auch auf einige Bücher die gelesen werden wollen.


Tatsächlich erinnert vieles bereits jetzt vor allem an Skyrim. Jeder Gegenstand bewegt sich bei der Interaktion etwas, so schiebt sich die Schublade einer Kommode etwas nach vorn oder der Charakter vollführt eine Bewegung um die Tür leicht zu öffnen, während ich den Raum verlasse und mich endlich hinaus in die Spielwelt begebe.


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Wilde, weiße Welt


Mein Charakter findet sich in einem kleinen Dorf der Nord wieder und werde sogleich Zeuge, wie sich eine Nord auf dem Marktplatz lautstark über die schlechte Führung durch die Dorfvorsteherin beklagt. Eine andere Nord versucht sie zu beschwichtigen. Als ich an ihnen vorbeilaufe werfen sie mir kurze Kommentare hinterher. Eine weitere Sache, die mich an frühere Elder-Scrolls-Titel denken lässt.


Ich höre mich etwas in der Gegend um und spreche mit den NPCs. Die Dialoge sind hierbei vollvertont und bieten mehrere Optionen, die zwar während meiner Sitzung keinen Einfluss auf den Questverlauf nehmen, aber immerhin die Möglichkeit bieten, zusätzliche Informationen zur aktuellen Aufgabe oder zum NPC zu erfragen. Auch die örtlichen Händler gewähren mir nach einem kurzen Plausch Zugriff auf ihr Sortiment.


Meine erste Quest führt mich hinaus in die verschneite Landschaft der Bleakrock Insel. Unterwegs treffe ich weitere NPCs, die weitere Aufträge für mich bereithalten. So muss ich etwas mithilfe eines Zauberstabes drei Personen erlösen, die durch einem Zauber in Skeever verwandelt wurden. Während einer anderen Quest stibitzt mein Charakter die Kleidung vom Leichnahm eines Banditen und infiltriert in dieser Verkleidung das Lager der Unruhestifter.


Alles in allem wirkten die Quests zwar durch die Sprachausgabe recht unterhaltsam, boten in ihrer Struktur nichts, was man nicht bereits aus anderen Genrevertretern kennen würde.  (Allerdings muss man an dieser Stelle noch einmal betonen, dass wir uns nur im Startgebiet bewegt haben und dort lediglich einige Quests lösen konnten. Rückschlüsse auf das gesamte Spiel lassen sich hieraus nicht schließen.)


Spielen wie ich es will?


Auch wenn ich weiß, dass ich in der kurzen Zeit kaum wirkliche Erfahrung mit meiner Klasse sammeln werde, beschließe ich, ihn zu einer Art Kampfmagier werden zu lassen. Gehüllt in Plattenrüstung und mit einem Zerstörungsstab ausgerüstet rücke ich meinen Gegnern auf den Leib. Bei der Vergabe meiner Skillpunkte ignoriere ich daher auch weitestgehend die 3 Fertigkeitspfade, die exklusiv für den Templer zur Verfügung stehen und investiere meine Punkte in den Pfad für Zerstörungsstäbe. Die dadurch freigeschaltete Fertigkeit verändert ihre Wirkung je nach Element des Zerstörungsstabes, so verursacht ein Feuerstab eine Explosion, während Eisstäbe Gegner verlangsamen.


Wie effektiv sich eine solche Klasse im weiteren Verlauf des Spieles spielen wird, bleibt wohl bis zum Release abzuwarten. Das dynamische Kampfsystem verlangt dem Charakter zumindest ab, aktiv zu Blocken oder im richtigen Moment auszuweichen. Wie effektiv man mit einem Zauberstab blocken und wie agil meine Kampfmagierin in Plattenrüstung ausweichen kann, wird sich wohl auch erst nach längerem Spielen zeigen.


An dieser Stelle beende ich meine Testsitzung um mit einem der anwesenden Entwickler einige eurer Community-Fragen zu besprechen und anhand des Spiels nachvollziehen zu können.


FAZIT:"Die kurze Zeit in „The Elder Scrolls Online“ war auf jeden Fall ein aufregendes und interessantes Erlebnis. Die Charaktererstellung gehört zu den besseren im Genre, das dynamische Kampfsystem spielt sich flüssig und auch das Skillsystem verspricht Freiraum für die Entwicklung eines individuellen Charakters.

Besonders überrascht hat ESO mich aber mit seiner Detailverliebtheit.  Von den Möglichkeiten mit der Welt zu interagieren, über das Verhalten der NPCs bis hin zum flüssigen Wechsel von der Third- in die First-Person-Perspektive versprüht das Spiel jede Menge Charme der vorherigen Elder Scrolls-Titel. Das macht Lust auf mehr!"


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